Drei Wege, eine 300-Seiten-Vergabe zu prüfen: von Hand, mit einem generischen KI-Tool oder mit BAU AI. Was die drei Ansätze bei Analysezeit, Fachkompetenz, Quellenangaben und Datenschutz tatsächlich leisten.
| Kriterium | Manuelle Prüfung | Generische KI (z. B. ChatGPT) | BAU AI |
|---|---|---|---|
| Analysezeit | 2–3 Tage pro 300-Seiten-Vergabe | Schnell, aber Dokumente müssen stückweise eingegeben werden | Unter 5 Minutenkomplette Vergabeunterlagen, jede Aussage mit Seitenreferenz |
| Baufach-Kompetenz | Vorhanden, abhängig von Erfahrung und Tagesform | Kennt weder VOB/B im Detail noch GAEBzitiert mitunter Paragrafen, die es nicht gibt | Native Trainingsdaten zu VOB, GAEB, HOAI, BGH |
| Quellenangaben | Möglich, aber selten systematisch dokumentiert | Keine prüfbaren Quellen, keine Haftung | Jede Aussage mit Quelle und Seitenreferenz |
| Risikoerkennung | Klauseln werden übersehenVertragsstrafen oft erst nach Zuschlag entdeckt | Findet Offensichtliches, ohne rechtliche Einordnung | Risiken vor der Angebotsabgabemit BGH- und VOB/B-Referenz |
| Angebotsvergleich & Dokumentation | Excel-Preisspiegel, fehleranfällig, nicht auditierbar | Kein GAEB-Import, kein Export in AVA-Werkzeuge | GAEB X83–X86 nativ, strukturierter VergleichWertung dokumentiert, als Vergabevermerk-Entwurf exportierbar |
| Datenschutz & Hosting | Unterlagen bleiben im Haus, aber verstreut über Ordner und Postfächer | US-CloudDatenschutz für Vergabeunterlagen ungeklärt | DSGVO-konform, gehostet in Frankfurt, mit AVV |
Stand: September 2026. Eigenschaften generischer KI-Tools beziehen sich auf deren Standard-Chat-Produkte ohne bauspezifische Anpassung.
Generische Sprachmodelle sind beeindruckend, aber sie wurden nicht für deutsche Vergabeunterlagen gebaut. GAEB-Dateien können sie nicht einlesen, die Systematik von VOB/A und VOB/B kennen sie nur oberflächlich, und ihre Antworten kommen ohne prüfbare Quellen. Für eine Bid/No-Bid-Entscheidung mit sechsstelligem Auftragswert ist das zu wenig: Eine Analyse, die man nicht nachprüfen kann, ist keine Entscheidungsgrundlage.
Die manuelle Prüfung hat das umgekehrte Problem: Sie ist gründlich und fachkundig, aber langsam und schlecht dokumentiert. Zwei bis drei Tage pro Vergabe bedeuten in der Praxis, dass viele Ausschreibungen ungeprüft bleiben und Chancen verfallen.
Vergabeportale und BAU AI konkurrieren nicht, sie liegen in verschiedenen Schichten. Portale veröffentlichen Ausschreibungen; dort endet ihre Aufgabe. BAU AI beginnt genau dort: Clara überwacht über 300 deutsche Vergabeportale, filtert die Treffer nach Ihrem Profil und analysiert anschließend die kompletten Vergabeunterlagen, inklusive Risikoprüfung, Formblatt-Ausfüllung und strukturiertem Angebotsvergleich.
Wer heute fünf Portal-Zugänge pflegt, ersetzt mit BAU AI also nicht die Portale, sondern das tägliche Durchsuchen, Herunterladen und Von-Hand-Prüfen dahinter.
BAU AI ist auf die deutsche Bauwirtschaft spezialisiert: native Trainingsdaten zu VOB, GAEB, HOAI und BGH-Rechtsprechung, direkter GAEB-Import (X81–X86) und eine Quellenangabe mit Seitenreferenz für jede Aussage. Generische Chat-Tools bieten nichts davon und laufen in US-Clouds.
Nein. Clara überwacht über 300 Portale und übernimmt die Arbeit danach: Unterlagen analysieren, Risiken prüfen, Formblätter ausfüllen, Angebote vergleichen. Die Portale bleiben die Quelle, BAU AI ist die Analyse-Schicht darüber.
Eine typische Vergabe mit mehreren hundert Seiten wird in unter fünf Minuten analysiert. Sie können das im 7-Tage-Test mit echten Vergabeunterlagen selbst prüfen, ohne Kreditkarte.
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